Tischtennis Schwarzenbek

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Happyend dank Schwarzenbeker Oberliga-Sextett

Autor: Oliver Zummach<

Datum: 11. Oktober 2011

Das Schwarzenbeker Top-Duo Henrik Weber (l.) und Lars Freystatzky rettete den Oberliga-Herren aus der Europastadt durch den Erfolg im Entscheidungsdoppel beim SC Aufbau Parchim zwei wichtige Zähler im sportlichen Wettstreit um den Klassenerhalt.

 

Der Spieltag verlief lange Zeit wenig erfolgreich und es schien sich bereits ein Debakel anzubahnen: Die Top-Teams aus der Europastadt verloren trotz teilweise guter Leistungen gleich dreimal in Folge, ehe die Oberliga-Herren des TSV Schwarzenbek mit einem 9:7-Triumph beim SV Aufbau Parchim doch noch für ein Happyend sorgten.

Zunächst hatten die Regionalliga-Ladys aus der Europastadt gegen die Meisterschaftsfavoritinnen vom SC Poppenbüttel zwar gut mitgehalten, letztlich aber die 3:8-Niederlage nicht verhindern können. Dabei hatten sich Olga Adamcic und Larissa Schmidt im oberen Paarkreuz mit dem gemeinsam gewonnenen Doppel sowie jeweils einer ausgeglichenen Einzelbilanz (1:1) auf Augenhöhe mit den Gästen aus der Hansestadt präsentiert. Unten konnten Ann-Kathrin Gericke und die erst 15 Jahre alte Ersatzkraft Lena Mollwitz, die Monika Klimová bei ihrer Drittligapremiere dank einer perspektivisch ansprechenden Leistung gut vertrat, jedoch nur phasenweise etwas gegen das taktisch versierte Offensivspiel der Zweitligaabsteigerinnen entgegensetzen. Zählbares sprang dabei aber (noch) nicht heraus.

Parallel dazu hatten auch Schwarzenbeks dritte Damen bei der 1:8-Pleite gegen die Oberliga-Spitzenreiterinnen vom Niendorfer TSV keine Chance: Donja Inalou bewahrte den TSV mit einem Solo-Erfolg über Nina Krohn vor der Nullnummer.

Und auch das zweite Herren-Sextett des TSV Schwarzenbek zahlte zunächst „Lehrgeld“: Beim Oberliga-Rivalen FT Eiche Kiel profitierten die Gäste aus dem Lauenburgischen zwar von der verletzungsbedingten Aufgabe von Timo Arendt und erhielten dadurch quasi drei Zähler „geschenkt“. Darüber hinaus punktete der TSV aber seinerseits nur noch dreimal und wurde dementsprechend mit einer ernüchternden 6:9-Niederlage auf die Heimreise geschickt.

Tags darauf gaben die Europastädter aber die sportliche Antwort beim SV Aufbau Parchim. Gegen das Tabellenschlusslicht zeigte sich die Regionalliga-Reserve des TSV hoch motiviert und kam dank der Paarungen Henrik Weber/Lars Freystatzky und Mirsad Fazlic/Moritz Spreckelsen mit einer 2:1-Führung aus den Eingangsdoppeln.

In den folgenden Einzeln brillierte vor allem der Spieler-Trainer Mirsad Fazlic, der im mittleren Paarkreuz sowohl Tobias Hapke (12:10, 11:13, 11:9, 11:6) als auch Chris Rehberg (11:7, 11:9, 11:4) beherrschte. Niklas Holz holte zudem in der Mitte ebenso einmal Zählbares wie Moritz Spreckelsen unten. Beim Zwischenstand von 7:7 behielt zudem der erst 15 Jahre alte Eike Werner, der auch bereits sein erstes Einzel gegen Uwe Schütz dominiert hatte (11:5, 11:8, 11:4), die Nerven und setzte sich in einem Tischtennis-Krimi mit 12:10 im finalen Durchgang gegen Lukas Müller-Diekert durch.

Dennoch sprach vor dem alles entscheidenden Abschlussdoppel nicht viel für einen Erfolg der Schwarzenbeker Spitzenkombination, denn im Einzel hatten Henrik Weber und Lars Freystatzky im oberen Paarkreuz gegen das polnische Top-Duo der Gastgeber aus Mecklenburg-Vorpommern mehr oder weniger keine Chance gehabt. Doch im Doppel wuchsen der erfahrene Oldie Lars Freystatzky und der 17-jährige Jungen-Landesranglistensieger Henrik Weber über sich hinaus, gaben Parchims Marcin Jarkowski und Stawomir Cylmik vor 56 Zuschauern nach engem ersten Satz in den folgenden Durchgängen das Tempo vor und retteten mit 16:14, 11:2 und 11:7 nicht nur den Spieltag aus der Sicht des Herzogtums sondern speziell auch ihrem Team zwei wichtige Zähler im sportlichen Wettstreit um den Klassenerhalt.

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