Tischtennis Schwarzenbek

Landesmannschaftsmeisterschaften Jugend 2010

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Europastädterinnen dominieren vor heimischer Kulisse

Autor: Olliver Zummach

Datum: 17. Mai 2010

Schwarzenbeks Mädchen-Mannschaft war bei den Landestitelkämpfen vor heimischer Kulisse eine Klasse für sich (von links: Birte Werner, Karina Zieba, TSV-Jugendwart Achim Spreckelsen, Lina-Marie Behrens, Josephine Polomski, Sejla Fazlic, Ajla Fazlic und Betreuer Oliver Zummach)


Die Tischtennis-Mädchen des TSV Schwarzenbek wurden ihrer Favoritenstellung bei den Landes-mannschaftsmeisterschaften gerecht und sicherten sich in souveräner Manier den Titelgewinn.

Vor heimischer Kulisse gaben die Europastädterinnen der Konkurrenz das Tempo vor und ließen gleich zum Auftakt im vorweggenommenen Endspiel dem Ratzeburger SV beim 6:0-Kantersieg kaum Chancen. Im prestigeträchtigen Derby gingen die Gastgeberinnen durch Erfolge der Kombinationen Josephine Polomski/Ajla Fazlic (9:11, 12:10, 11:6, 11:4 gegen Valeska Florack/Donja Inalou) sowie Sejla Fazlic/Karina Zieba (11:9, 11:3, 11:8 gegen Denise Krefta/Aline Szymczak) zügig mit 2:0 in Führung. Die Inselstädterinnen ließen sich in den folgenden Einzeln zwar zu keinem Zeitpunkt hängen, konnten aber die Big-Points nicht auf ihrem Konto verbuchen, so dass der Schwarzenbeker Triumphzug nicht aufzuhalten war.

Die weiteren Begegnungen gegen den TuS Esingen (6:2) und den SV Holtsee (6:1) gerieten für den TSV dann zur Formsache, so dass Coach Mirsad Fazlic im Rahmen der Rotation auch die beiden „Edelreservistinnen“ Birte Werner und Lina-Marie Behrens in den Einzeln einsetzte.

„Wir haben nicht geglänzt, aber dennoch dominiert“, analysierte Fazlic den Auftritt seines Teams in der Sporthalle Nord-Ost. Der Leiter des Talentnestes des Deutschen Tischtennis-Bundes in Schwarzenbek wies aber darauf hin, dass „sich die Mannschaft in den kommenden drei Wochen noch steigern muss, um auf norddeutscher Ebene um den Titel mitspielen zu können.“ Die drei Wochen bis zum Nordentscheid am 05. und 06. Juni 2010 im niedersächsischen Helmstedt sollen dementsprechend im Training intensiv genutzt werden.

Das Ratzeburger Quartett konnte sich zudem ebenfalls gegen Esingen (6:3) und Holtsee (6:1) durchsetzen und darf nun als Vizemeister darauf hoffen, wie in den Vorjahren noch über den Verzicht eines anderen Landesverbandes in das norddeutsche Teilnehmerfeld zu rutschen.

Schwarzenbeks spielfreudige Jungen erarbeiteten sich indes in der Aufstellung Ole Werner, Alexander Bleck, Johannes Böhrnsen, Marvin Sommer und Jannick Bruhn einen hervorzuhebenden fünften Platz, bestachen dabei mit Teamgeist, guten technischen Ansätzen und Kämpferqualitäten.

 

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